Landtagswahlen - Einführung
Übersicht der kommenden Landtagswahlen in Deutschland
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Bundesstaat mit 16 Bundesländern: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Parlamente der einzelnen Bundesländer heißen in den dreizehn Flächenstaaten Landtag, in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen Bürgerschaft sowie Abgeordnetenhaus in Berlin.
Die Landesparlamente werden - wie der Bundestag - in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Auch Grundprinzipien wie das Verhältniswahlrecht und die Fünf-Prozent-Klausel gelten ebenso für die Landtagswahlen.
Die Einzelheiten der Landtagswahlen unterscheiden sich jedoch zum Teil erheblich. Sie sind in den Landesverfassungen, den Landeswahlgesetzen und den Landeswahlordnungen festgelegt. So beträgt etwa die Wahlperiode je nach Bundesland vier oder fünf Jahre. Zudem können sich alle Landtage im Gegensatz zum Bundestag unter bestimmten Voraussetzungen selbst auflösen. Auch die Wahlsysteme sind unterschiedlich: Einige Länder haben eine einfache Verhältniswahl mit nur einer Stimme. Die meisten Länder folgen jedoch dem Prinzip der personalisierten Verhältniswahl, wonach die Wähler mit der Erststimme über einen Wahlkreiskandidaten und mit der Zweitstimme über eine Parteiliste entscheiden. Die Gewichtung von Direkt- und Listenmandaten ist ebenfalls unterschiedlich geregelt. Weitere Unterschiede bestehen in der genauen Anwendung der Fünf-Prozent-Klausel, die zum Beispiel in Bremen getrennt für die Stadtgebiete Bremens und Bremerhavens gewertet wird. Zudem gibt es in einigen Bundesländern Ausnahmen für Minderheiten, etwa in Brandenburg für Sorben und in Schleswig-Holstein für den Südschleswigschen Wählerverband.
Die Sitzzuteilung erfolgt ebenfalls nach verschiedenen Verfahren. Niedersachsen, das Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein wenden das Höchstzahlverfahren nach d'Hondt an, während Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen das Verfahren nach Hare/Niemeyer einsetzen. Das für die nächsten Bundestags- und Europawahlen vorgesehene Verfahren nach Sainte-Laguë/Schepers wird bereits in Hamburg und Bremen verwendet, bei den nächsten Landtagswahlen auch in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. (Quelle: Bundeswahlleiter)
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Landtagswahl Sachsen-Anhalt (20. März 2011)
Am 20. März 2011 sind rund 2 Millionen Wahlberechtigte in Sachsen-Anhalt aufgerufen, den 6. Landtag zu wählen. Folgende Parteien werden 2011 (mit folgenden Spitzenkandidaten) zur Landtagswahl antreten: Christlich Demokratische Union CDU Reiner Haseloff Die Linke DIE LINKE Wulf Gallert Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD Jens Bullerjahn Freie Demokratische Partei FDP Veit Wolpert Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE Claudia Dalbert Freie Wähler FREIE WÄHLER Frank Stolzenberg Kommunistische Partei Deutschlands KPD Siegfried Kutschick Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands MLPD Monika Kuske Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD Matthias Heyder Okologisch-Demokratische Partei!Ökologisch-Demokratische Partei odp!ödp Jens Rehmann Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei Josef Fassl Piratenpartei Deutschland PIRATEN Alexander Magnus Sarazzistische Partei - für Volksentscheide SPV Atom-Stuttgart21 SPV Manfred Kriesel. Hier finden Sie die Wahlprognose Sachsen-Anhalt 2011.
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Landtagswahl Baden-Württemberg (27. März 2011)
Am 27. März 2011 sind rund 7,6 Millionen Wahlberechtigte in Baden-Württemberg aufgerufen, den 15. Landtag von Baden-Württemberg zu wählen. Folgende Parteien wollen 2011 (mit folgenden Spitzenkandidaten) zur Landtagswahl antreten: CDU (Stefan Mappus), SPD (Nils Schmid), GRÜNE (Winfried Kretschmann), FDP (Ulrich Goll), DIE LINKE, REP, ÖDP (Bernd Richter), PIRATENPARTEI, Freie Wähler, ddp und die Die PARTEI. Hier finden Sie die News zu den Spitzenkandidaten / Parteien sowie die Wahlprognose Baden-Württemberg 2011.
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Landtagswahl Rheinland-Pfalz (27. März 2011)
Am 27. März 2011 sind rund 3 Millionen Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz aufgerufen, den 16. Landtag von Rheinland-Pfalz zu wählen. Folgende Parteien werden 2011 (mit folgenden Spitzenkandidaten) zur Landtagswahl antreten: SPD (Ministerpräsident Kurt Beck), CDU (Julia Klöckner), FDP (Herbert Mertin), Grüne (Eveline Lemke und Daniel Köbler), Die Linke (Robert Drumm und Tanja Krauth), REP (Norbert Hauck), NPD, ÖDP (Rainer Hilgert), ddp (Hans-Joachim Selzer), BüSo, Freie Wähler (Manfred Petry), PIRATEN (Angelo Veltens und Antje Krause).
Hier finden Sie die Wahlprognose Rheinland-Pfalz.
